Deep Yellow Ltd. (DYL) ist schon seit Dezember 1985 an der Australien Stock Exchange gelistet. Nach turbulenten Jahren mit ebenso turbulenten Kurseinbrüchen des Pennystocks entwickelte sich seit der 1. Vorstellung auf Kingstrade Ende März 2006 mit einem Kurs von 0,067€ ein aussichtsreicher Uran-Explorer mit einem Kursanstieg von bis auf 0,40€ im April 2007. Dabei musste das Rad nicht neu erfunden werden. Vorbild des Explorations-, Joint Venture- und Geschäftsgebarens wurde augenscheinlich Paladin Ressources Ltd., aus dessen Management auch Teile des Managements von Deep Yellow hervorgingen, so wie Dr. Leon Petronius, derzeit Managing Director von Deep Yellow Ltd. Er verstand es, die Gesellschaft mittels Joint Ventures und Übernahmen mit einem überaus aussichtsreichen Portfolio an Uran-Liegenschaften auszustatten.
Uran-Projekte:
Afrika (Namibia) – Australien (Northern Territory / Queensland / South Australia). Dabei ist Deep Yellow über zahlreiche Joint Ventures bei vielen Projekten beteiligt, bzw. stößt einige Projekte ab, um seine Prioriäten auf die Hauptprojekte setzen zu können; diese sind:
Namibia
Seit Übernahme der in Namibia eingetragenen Tochtergesellschaft Reptile Uranium Namibia (Pty) Ltd. (RUN) im Oktober 2006 befinden sich Deep Yellow's Uran-Liegenschaften nicht mehr nur in Australien. Im März 2007 erhielt 'Reptile Uranium' vom Ministerium für Umwelt und Tourismus (MET) in einer 'Environmental Clearance' die Erlaubnis für den Beginn der Explorations-Aktivitäten auf allen drei gewährten Exclusive Prospecting Licences (EPLs 3496, 3497 und 3499). Mitte Juli 2007 erhielt Deep Yellow Ltd. die Ergebnisse der chemischen Feinproben aus der ersten Reihe von Proben der RC-Hammerbohrungen auf dem Tubas Uran-Projekt, das von 'Reptile Uranium Namibia' zu 100% gehalten wird. Die Pulver-XRF-Ergebnisse waren laut Deep Yellow höchst ermutigend und beliefen sich auf bis zu 1.790ppm U3O8 über ein Interval von einem Meter. Wo die Durchschneidungen und Bohrlöcher mit den von Anglo American zweifach eingebrachten Schlagbohrungen aus den 1970er-Jahren und den frühen 1980er-Jahren zusammenfallen, wiederholen oder überschritten die von RUN erbrachten Feinproben die historische, veröffentlichte Information, was den historischen Daten früh Vertrauen verlieh.
Ende August veröffentlichte Deep Yellow weitere Ergebnisse aus den chemischen Feinproben des Namibia-Projektes. Vormalige Bohrungen durchschnitten eine 1-4 Meter dicke Mineralisierung mit einer selten so hohen durchschnittlichen Mineralisierung von mehr als 300ppm U3O8. Das von DYL's 100%iger namibischer Tochtergesellschaft, Reptile Uranium Namibia (Pty) Ltd., durchgeführte vertikale Bohrprogramm dient dazu, dem JORC-Standard entsprechende Ressourcen in dem 1970 von Anglo American bebohrten 'Tubas'-Areal zu definieren. Bis Ende August 2007 wurden 424 Löcher mit insgesamt 10.785 Meter eingebracht. Bei den jüngsten Bohrungen wurden regelmäßig dickere Zonen von bis zu 13 Meter mit viel höheren Graden durchschnitten:
| Hole No. |
Depth (m)
|
Interval (m)
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Lithology
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U3O8 (ppm)
|
| A2.80/7.5 |
0 to 12
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10
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Red sand
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1,638
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| A4.80/5.5 |
3 to 15
|
12
|
Brown sand
|
1,036
|
| A6.50/0.5 |
7 to 20
|
13
|
Brown sand
|
1,050
|
Die Uranmineralisierung erscheint als neue sekundäre Konzentrationen von Karnotit in Gypcret an der Oberfläche, (an Plätzen) die schnell in wind- und flussagelagerte Sande eingestuft werden können. Die Mineralisierung ist normalerweise auf eine maximale Tiefe von 30 Metern begrenzt und es wurde von Anglo American einst berichtet, dass sie selten mehr als 4 Meter Dicke, und ebenso selten einen durchschnittlichen Gehalt von mehr als 300ppm U3O8 über die mineralisierte Zone aufweist.
RUN's Rasterbohrungen variierten in den Abständen von 50 Meter bis 100 Meter und später 200 Meter. Ziel ist die Vergrößerung der historischen Daten, um es den Beratern von Deep Yellow zu ermöglichen, fortwährend die Ressourcen nach dem JORC-Standard zu bestimmen, die schließlich das komplette Gebiet von 14 auf 4 Kilometer der bekanntem Mineralisierung auf Tubas umfassen wird. Anfängliche Zahlen zur Ressource werden innerhalb von zwei Monaten erwartet.
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Grad- und Tonnagen-Schätzung der RUN-Areale EPL 3496 and 3497 – nicht JORC entsprechend
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| Deposit |
EPL
|
Tonnage
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U3O8 in ppm
|
Tonne U3O8
|
| TUBAS 433 |
3496
|
26,000,000
|
222
|
5,772
|
| ORYX 430 |
3496/7
|
18,000,000
|
300
|
5,320
|
| ORYX EXT 708 |
3496
|
2,900,000
|
250
|
725
|
| TUMAS 738 |
3497
|
13,000,000
|
244
|
3,172
|
| NAMIB PARK II 644 |
3497
|
8,600,000
|
352
|
3,027
|
| TOTAL |
|
68,500,000
|
263
|
18,016
|
Wichtig:
Das Projekt in Namibia befindet sich in Nachbarschaft zu Paladin Res. 'Langer Heinrich'-Projekt. Darüber hinaus hält Paladin Resources Ltd. bereits über 11% der Aktien von Deep Yellow Ltd. (was aufgrund der zahlreichen Kaptialmaßnahmen von Deep Yellow Schwankungen unterliegt).
Queensland:
Deep Yellow Ltd. begann am 12. Juni mit den RC-Percussion-Bohrungen auf dem 'Queen's Gift'-Areal im Mt. Isa-Bezirk. Das Bohrprogramm umfasst 10.000 Meter an Rückspühl-Rammbohrungen und sind aufgeteilt in:
| Queen's Gift Prospect: |
2.000m in 40 Bohrlöchern bis in eine Tiefe von 35 bis 130 Meter. |
| Calton Hills Prospect: |
1.000 in 10 Bohrlöchern bis in eine Tiefe von 35 bis 130 Meter. |
Miranda /
Foxhole Prospects*: |
2.000m in 20 Bohrlöchern bis in eine Tiefe von 50 bis 150 Meter. (* Diese Bohrungen auf der EPM 14281 werden in Nordwest-Queensland im Zuge des Joint Ventures mit Matrix Metals Ltd. eingebracht.) |
Alle Bohrlöcher werden radiometrisch mittels einer Downhole-Sonde geloggt, um anomale Zonen zu definieren, die zur Feinprobe eingesandt werden. Bis die Verhältnisse an Ungleichgewicht bestimmt sind, werden die Werte an 'eU3O8' nicht veröffentlicht. Kürzlich geflogene radiometrische und magnetische Messungen (siehe unten) erbrachten eine Anzahl anderer Anomalien innerhalb der zu 100% im Besitz befindlichen Ländereien, auf denen vor nachfolgenden Infill- und Tiefenbohrungen in den Hauptuntersuchungsgebieten erstmals Erkundungsbohrungen eingebracht werden.
Das 'Queens Gift'-Areal
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Auf dem Queens Gift-Areal skizzierten die Boden-Kartografie und Probenentnahmen eine mit Uran mineralisierte Zone von bis zu 50 Metern Breite über einen Strike von 1.300 Metern mit den besten oberflächlich genommenen und in der Feinprobe zusammengesetzten Felsspanproben von 2,86% U3O8 (28,600ppm U3O8 vom 22.05.2007).
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Einige Bedeutende Durchschneidungen (13.07.2007):
| Hole |
metres
|
ppm U3O8
|
% U3O8
|
from
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| QML 2 |
4.57 m
|
5,840ppm
|
0.584%
|
71.63m
|
| QML 3 |
6.10 m
|
830ppm
|
0.083%
|
32.31m
|
| Agip 1 |
21.0 m
|
470ppm
|
0.047%
|
41.00m
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| Agip 2 |
4.00 m
|
1,020ppm
|
0.102%
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72.25m
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| Agip 3 |
3.00 m
|
900ppm
|
0.090%
|
61.80m
|
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Vormals eingebrachte Diamantbohrungen durch Queensland Mines Ltd. (QML) im Jahre 1969, sowie 1974 durch Agip Nucleare Australia Pty Ltd. (Agip) lagen alle oberhalb 50 Meter vertikaler Tiefe. Die kartografische Darstellung der durch die vormaligen Bohrungen unterhöhlten mineralisierten Zonen zeigt, dass die mineralisierten Zonen zumeist subvertikal verlaufen, und so das angesetzte Bohrprogramm vereinfachen. Trotz der obengenannten ausgezeichneten Bohrergebnisse, zeigt die Feldkartografie in Verbindung mit der Überprüfung der verfügbaren historischen Daten an, dass die vormaligen Bohrungen die beobachteten boden-radiometrischen Hochpunkte oder das kartografisch dargestellte Ausmaß der Mineralisierung nicht entsprechend prüfte.
Anfang September 2007 erhielt DYL die Feinproben für das RC-Bohrloch DQRC_0032 auf dem zu 100% gehaltenen Queens Gift-Areal (EPM15070), nördlich von Mt. Isa. Das erste Loch in der 'Nördlichen Anomalie' durchschnitt eine breite Zone an quarz- und hämatitartigen Brekzienfelsen, mit aus der radiometrischen Erfassung assozierten, hoch anomalen Uran-Werten. Proben aus dieser anomalen Zone wurden an das Laboratorium verbracht, mit hoher Priorität gegenüber den restlichen Bohrproben von Deep Yellow, deren Ergebnisse aus den Feinproben erwartet werden. Das Bohrloch erbrachte 50 Meter mit 400 ppm U3O8 ab einem Meter unter der Oberfläche, was ungerfähr einer wahren Breite von 25 Metern entspricht. Eine Bohrung mit einer Unterschneidung von 172 Meter wurde unterhalb DQRC_0032 gebohrt, die Ergebnisse werden erwartet. Ein 200 Meter tiefes 'Scissor'-Bohrloch ist geplant, um das Ausmaß der Mineralisierung in die Tiefe zu prüfen.
Insgesamt wurden bis dato 38 Bohrlöcher mit 3.639 Bohrmeter auf Queens Gift eingebracht. Die Ergebnisse aus Bohrloch DQRC_0032 zeigen laut DYL in Verbindung mit der Oberflächen-Kartografie das Potenzial an, die mineralisierte Zone über 100 Meter in Richtung Nordosten unter der kolluvialen/alluvialen Schicht (aufgrund von Erosion umgelagerte Bodenschicht) zu erweitern. Innerhalb der Abschnitte von 50 Metern wurden individuelle Proben über 1 Meter mit 850 ppm U3O8 entnommen. Nach Erhalt sämtlicher Feinprobeergebnisse (15 stehen aktuell noch aus) ist vorgesehen, dass das ursprüngliche Bohrprogramm mit 39 Löchern für 3.000 Bohrmeter auf 46 Bohrlöcher mit 5.000 Bohrmeter erweitert wird.
Calton Hills-Areal
Das Calton Hills-Areal bedeckt eine durch flugunterstützte Messungen bekannte radiometrische Uran-Anomalie, 3 Kilometer in Richtung Norden der 'Watta und Warwai' Uran-Areale (die durch Summit Resources gehalten werden). Die Ablagerung besteht aus einem niedrigen Hügel, der aus massivem Eisenstein-Verwerfungen gegenüber ausgiebig vorhandenen Quarzfelsen zusammengesetzt ist. Vormalige Bodenproben durch DYL erbrachten Felsspan-Feinproben von bis zu 3.300 ppm U3O8. Der zutage tretende Eisenstein ist am besten in Richtung Osten entwickelt, wo sich eine große Decke von Eisenstein-Schutt und Bruchgestein nach Norden und Osten hin zur Zufahrtstraße ersstreckt, wo sie eintaucht und verschwindet. Die höchst aussichtsreiche, mittels flugunterstützter Messungen festgestellt radiometrische Anomalie auf Calton Hills weist eine größere Intensität und Luftausmaß auf als das durch Bohrungen bewiesene Watta-Areal, und besitzt zudem das Potenzial für eine seicht verlaufende Kontinuität des Strikes nach Nordosten des Projektgebietes. Wiederholte Verwerfungen der Anomalie verfügen über das Potenzial, im Nordwesten vorzukommen.
Miranda-Areal – EPM 14281 – NW Quennsland JV
Das Miranda-Areal war während 2006 das Ziel von ersten RC-Bohrungen durch Deep Yellow, doch wurde das Programm frühzeitig aufgrund von Buschbränden im Projektgebiet gestoppt. Vormalige Ergebnisse von Feinproben sowie Bohrresultate skizzierten eine breite Zone mit Uran-Mineralisierung mit einer starken Eisenoxidverbindung, einschließlich bedeutender Durchschneidungen von 12m mit 960ppm U3O8 ab 9m in Bohrloch DMRC-001 und 3m mit 730ppm U3O8 ab 43m in Bohrloch DMRC-002. Frühere Bohrungen auf Miranda durch DRAE im Jahr 1982 erbrachten 18m mit 810ppm U3O8 ab einer Tiefe von 30 Metern, und oberflächlich entnommene Felssplitter durch Matrix Metals Ltd., 100m in Richtung nordnordost der Bohrlöcher erbrachen Feinprobewerte von bis zu 1,18% U3O8. Rückspühlrammbohrungen bei 8 Bohrlöchern über 1.000 Bohrmeter werden den Strike und die Tiefenverlängerungen zur mineralisierten Zone hin prüfen. Jüngst geflogene radiometrische und magnetische Messungen (bis dato 5.470 Linienkilometer) über dem Miranda-Areal erbrachten eine Anzahl von abgelegenen Uran-Anomalien in dem Gebiet, auf dem Erkundungsbohrungen eingebracht werden. Zwei Ziele, 'Miranda North' und 'Foxhole' weisen ähnliche magnetische Uran-Anomalien wie 'Miranda' auf. Zusätzlich wird ein interpretiert tiefer magnetischer Ring zur Uran-Mineralisierung ebenso durch Bohrungen geprüft. Grund dafür ist die starke Verbindung von Eisenoxid (Magneteisenstein) und Pyrit mit der Uran-Mineralisierung auf 'Miranda' und 'Queen's Gift'.
Die Direktoren von Deep Yellow sind durch diese bis heute erhaltenen Ergebnisse aus dem Queens Gift-Bohrprogramm ermutigt und glauben, dass die fortgeführten Programme auf den Calton Hills- und Miranda-Arealen, sowie die jüngst erbrachten Ziele durch die vom Hubschrauber aus unterstützte Erstellung der Kartografie, und das Programm zur Entnahme von Bodenproben, weitere Ziele für zusätzliche Bohrungen in der Feldsaison 2008 erbringen werden.
Joint Ventures:
Mt. Isa (Queensland):
Das Netzwerk aus zahlreichen Joint Ventures erinnert ebenso an die Strategie von Paladin Resources. Besonders wichtig ist für Deep Yellow das oben erwähnte Joint Venture-Abkommen mit Matrix Metals für dessen Uran-Liegenschaft im Mt. Isa - Cloncurry District, Queensland, mit 4,436 km2. Deep Yellow Ltd. hält die Option von 80% (!) auf die gefundenen Mineralisierungen. Für diese Option muß Deep Yellow 3 Mio.Au$ binnen 3 Jahren an Matrix Metals zahlen. Für die Zeit nach 2009 hält DYL die Option, durch Zahlung von weiteren 3 Mio. Au$ seine Explorationen fortzuführen und somit 100% an der Uran-Liegenschaft zu erwerben. Ende Februar 2007 hatten sich die Direktoren von Deep Yellow Ltd. für eine Ausgabe von 21.549.541 Stammaktion von DYL an Matrix Metals Ltd. entschieden, um in die nächste Stufe des anfänglichen "Earn In" für das NW Queensland Joint Venture zu gelangen. Vorangegangen waren die Ergebnisse der Feinproben aus dem Bohrprogramm auf dem Miranda-Areal, wie: DMRC-001 mit vollendeter Lochlänge von 60 Metern enthielt 233ppm U3O8, einschließlich 12 Meter mit 960ppm U3O8 von 9m ab abwärts. DMRC-002 mit vollendeter Lochlänge von 78 Metern enthielt 47ppm U3O8, einschließlich 3m mit 730ppm U3O8 von 43m ab abwärts. Damit erwarb DYL nach den Bedingungen des 'Earn In' die aktuell gehaltene Beteiligung von 51% am NW Queensland Joint Venture.
Western Gawler (South Australia):
Mitte Mai 2007 hatten die Direktoren von Deep Yellow Ltd. die Ausgabe von 21.931.651 Stammaktien an Dominion Mining Ltd. (DOM) im Zuge des Erwerbs eines 51%igen Interesses an den Uran-Rechten der 'Westeren Gawler Landbesitze' beschlossen, bezüglich des 'Western Gawler Uranium Exploration& Development Project Heads of Agreement' zwischen Deep Yellow und Dominion Mining Ltd. – Deep Yellow hält das Recht auf den Erwerb eines 100%igen Interesses der fünf Explorations-Linzenzen, die ein Gebiet über 3.295 km2 in der Western Gawler-Provinz bedecken. Western Gawler enthält ein weitläufiges Palaeochannel-Systems, das die Verlängerung des tertiären Eucla Basins beherbergt. Obwohl kaum erforscht, ist bekannt, dass es mehrere Uranablagerungen enthält: die Lagerstätten Yarranna 1-4 (Narlaby Palaeochannel) und die Wynbring, Ealbara und Warrior-Ablagerungen (Kingoonya Palaeochannel).
Die Auslegung der Daten von flugunterstützten elektromagnetischen (AEM) Messungen über den Landbesitzen bestätigte das Vorhandensein dieses umfangreichen Paläo-Kanalsystems, vormals von Satellitendaten abgeleitet sowie der von 'South Australian Geological Survey' erstellten regionalen Kartierung. Von Bedeutung ist, dass die AEM-Daten detaillierte Informationen zu den Kanalwindungen (potentiellen Uran-Ablagerungen) geben und eine Schätzung der Kanaltiefe ermöglichten. Deep Yellow begann mit einem RAB/Aircore-Bohrprogramm über mindestens 12.000m mit 1 bis 2 Kilometer auseinander liegenden Querungen auf dem Paläo-Kanalsystem. Da die zu bebohrenden Gebiete unter dem 'DOMs Access Agreement' der Zustimmung der traditionellen Landeigner, der Aboriginals, bedurften, startete Deep Yellow nach Einbringung der Genehmigung Anfang Juni sein Bohrprogramm. Infolge wurden 102 Löcher über 7.214 Bohrmeter eingebracht. Die Zwischenräume variierten zwischen 500m bis zu 1 Kilometer, die Bohrtiefe von 80m bis 110m.
Nappererby & Co. (Northern Territory):
Deep Yellow hält im Northern Territory Explorations-Lizenzen über 56.200 km2 in der aussichtsreichen Tanami - Arunta Uran-Provinz. Zu 100% gehalten werden 19 gewährte Explorations-Lizenzen über 5.570 km2; 17 beantragte Explorations-Lizenzen über 8.680 km2; sowie 100% an Uranrechten auf über 41.750 km2 an gewährten Explorationslizenzen und Anträgen, die durch Tanami Gold NL (TGNL) gehalten werden.
Seit Februar 2007 hält Toro Energy Ltd. unter dem Napperby Options-Abkommen ein "Farm-in" und Kaufrecht auf das Napperby Uranprojekt und der damit verbundenen Landbesitze EL24246 und EL24606. Deep Yellow erhielt als Gegenleistung 3.066.667 Aktien von Toro Energy (rund 2% des ausstehenden Aktienkapitals vor Toro) zu einem Kurs von 0,75Au$ pro Aktie. Innerhalb des historischen Gebietes der Napperby-Ablagerung hatte Deep Yellow eine gefolgerte Mineral-Ressource von 1.9 Mio. Tonnen zu 0.036% (360ppm) U3O8 definiert, für 670 Tonnen oder 1,5 Mio. Pfund enthaltenen U3O8 in einem kleinen Abschnitt des definierten mineralisierten Systems.
| Weitere Joint Ventures |
West- und Süd-Australien
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Northern Territory
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| & Linzenzabgaben |
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Vorhandenes Kapital & Optionen:
Deep Yellow Ltd. gab in seinem Quartalsbericht für die drei Monate mit Ende 30. Juni 2007 Explorations- und Bewertungskosten von 1.235.000 Au$ an, für die 12 Monate zum 30. Juni beliefen sich diese Kosten auf 3,225 Mio.Au$. Die Einkünfte aus Projektverkäufen etc. beliefen sich auf 500.000Au$ für das Quartal, und 503.000Au$ für die 12 Monate zum 30. Juni 2007. Der 'Net Operating Cash Flow' belief sich auf einen Verlustbetrag von 638.000Au$, verglichen mit dem Jahresbetrag für das Geschäftsjahr 2006/07 von minus 2,764 Mio.Au$. Für den Erwerb von Liegenschaften gab das Unternehmen in den letzten 12 Monaten rund 2,928 Mio.Au$ aus. Die 'Net Investing Cash Flows' beliefen sich im Quartal auf Kosten von 288.000Au$ und im Geschäftsjahr 2006/07 auf 3,796 Mio.Au$, und zusammen mit den Betriebskosten beliefen sie sich auf 926.000Au$ im Quartal mit Ende 30. Juni und 6,560 Mio.Au$ in den letzten 12 Monaten.
Aus den Finanzierungen erhielt Deep Yellow Ltd. Mittel von 1,247 Mio.Au$ für das Quartal und 16,778 Mio.Au$ in den letzten 12 Monaten. Der Kapitalbestand zum Ende des Quartals beträgt aufgrund der Finanzierungsmaßnahmen 24,151 Mio.Au$. Insgesamt ausstehend und ausgegeben sind 1.023.824.884 Aktien (1,024 Milliarden) von Deep Yellow Ltd.
| Optionen zum Ende des Geschäftsjahres 06/07 zum 30. Juni: |
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Analyse:
Deep Yellow Ltd. entwickelte sich von einem äußerst spekulativen Wert zu einem aussichtsreichen Explorer. Grund für die erfolgreiche Entwicklung war und ist die Fokussierung auf die besten Projekte, dazu gehören der Sprung nach Namibia in direkter Nachbarschaft zu Paladin Resources Ltd., sowie geschickte Joint Venture-Abkommen. Dass man nicht so aussichtsreiche Areale bei Joint Ventures abgibt, um andererseits aussichtsreiche Areale in Joint Venture-Abkommen zu erhalten, oder damit auch benötigte Mittel einbringt, um die hohen Explorations-Aufwendungen zu unterstützen, zeigt, wie professionell das Explorer-Unternehmen inszwischen ausgerichtet ist.
Ein Manko der Aktie sind über 1 Milliarden ausgegebene Aktien, die wie ein Hebel auf die Marktkapitalisierung wirken. Die Aktie hatte sich nach der Vorstellung auf Kingstrade im März 2006 bis April 2007 mehr als versechsfacht! Vom aktuellen Niveau von rund 25 €-Cent aus ist mittelfristig ein Kurs von 0,50 € möglich und realisitisch. Die Liegenschaften von Deep Yellow rechtfertigen eine positive Kursentwicklung. Spekulationen in vielen Variationen nährt insbesondere Deep Yellows Namibia-Projekt bezüglich der Nähe zu Paladins 'Langer Heinrich'-Projekt. So bewertet Kingstrade die Aktie von Deep Yellow Ltd. mittelfristig als potenziellen Verdoppler.